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Kreative Frühförderung

für Nachwuchskünstler ab 4 Jahre

 

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Kreativitätsförderung und Ästhetische Bildung

 

Kreativitätsförderung als pädagogische Haltung bedeutet:

 

 Die Förderung der Neugier der Kinder:

Der Versuch, in der heutigen Gesellschaft, die alles auf dem Präsentierteller schon den Kleinsten darlegt, im kreativen Tun eine kindliche Neugierde zu bewahren und herrauszufordern.


 Unterstützung von Versuch und Experiment: 

Durch den Schulalltag, der wenig Experimentierfreudigkeit zulässt, kann den Kindern diese Bereitschaft verloren gehen und wird bei uns unterstützt und gefördert.


 Verstärkung des Verständnisses von der eigenen Kreativität:

 Neuheit und schöpferische Produktivität als Grundlage alles Kreativen (lat.: creare = zeugen, erzeugen, schaffen, erschaffen). Wir unterstützen Ideen sowie derer Erprobung und in der Frage der Umsetzung und Realisierung. Es darf auch mal was schief gehen.

"Etwas falsch zu machen" wird deutlich begrüßt, denn auch "Fehler" werden hier als positive Lernerfahrung gewertet.


 Zulassung ungewöhnlicher Problemstrategien:

Das Verwerfen von Ideen, von Plänen und Durchführungen sowie das Lösen durch neue Strategien, ausgehend vom Kind selbst, ist ausdrücklich erwünscht und wird gefördert.


Einüben von Kommunikation und Reflexion über das Gestalten und das Gestaltete:

Im Gestalten zu kommunizieren, z.B. sich Hilfe zu suchen, über das Gestaltete einen Weg zu finden, sich auszudrücken, fördert die Kommunikation und den Zusammenhalt in der Kunstgruppe.

 

Was bedeutet „Ästhetische Bildung“?

Zunächst bedeutet das Wort „Ästhetik“, vom griechischen Bezugswort aisthesis abgeleitet, „sinnliche Wahrnehmung“. Diese Bedeutung reicht weit über den Bereich der Kunst hinaus. Ästhetik in diesem Sinne ist die Wissenschaft, die sich mit der Struktur und dem Vermögen von sinnlicher Wahrnehmung beschäftigt. Sinnliche Wahrnehmung liegt nicht nur dem gestalterischen Tun, sondern allem Denken, ja allem menschlichen Vermögen und Tätigkeiten zugrunde. 

Ausgehend von der Rückbesinnung auf die Bedeutung der Ästhetik in Bezug auf Bildungsprozesse erkennt man heute wieder neu, dass schöpferische Produktivität ohne Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung kaum, sowie Problemlösung ohne Problemsensitivität nicht möglich ist.

 

Aufgrund der Tatsache, dass in der Schule musische Fächer gekürzt werden, die ästhetische Bildung dort einen unzureichenden Stellenwert hat und somit in diesem Zusammenhang nur unzulänglich gefördert wird, ist der außerschulische Bereich gefragt. 

Die ästhetische, also die sinnliche Wahrnehmung zu schulen, ist eine Grundlage unserer Arbeit und ein wichtiger Baustein für die kindliche Bildung.

 

 „Ästhetische Erziehung vermittelt keine Bildung für „schöne Stunden“, sie wirkt nicht kompensatorisch, sondern sie ist in der Tat fundamental und relevant für alles Denken und Handeln." (Mahlert, Ulrich in: Krause-Pichler, Adelheit (Hrsg.): Über Ästhetische Bildung und ihre Funktionen. Schriftenreihe des Deutschen Tonkünstlerverbandes Berlin. Band 2. 2004. S.14)

 

Ästhetik als Lehre von der sinnlichen Wahrnehmung hat eine wichtige pädagogische und gesellschaftliche Bedeutung. Menschen, die ihre sinnliche Wahrnehmungsfähigkeit entwickeln, sie verfeinern und „bilden“, sind imstande – so ist zu hoffen - , die Welt als ästhetisch gestaltet und gestaltbar zu erfahren.

  

Kunst, Ästhetik und Kreativität:

Grundsteine der menschlichen Bildung!

Fischers Kunstlabor Kunstschule für Kinder 0